Projekte gesamte Wertschöpfungskette

Hier finden Sie die laufenden und ehemaligen Projekte der Netzwerkpartner zum Thema Vermeidung von Lebensmittelabfällen die die gesamte Wertschöpfungskette behandeln

FUSIONS - Food Use for Social Innovation by Optimising waste prevention Strategies

 

Laufzeit: 2012 - 2017

 

Das übergeordnete Ziel dieses FP7-Projektes ist die Harmonisierung des Monitorings von Lebensmittelabfall, die Umsetzung von sozial-innovativen Maßnahmen zur optimierten Nutzung von Lebensmitteln entlang der Wertschöpfungskette und die Entwicklung von Leitfäden für eine gemeinsame Lebensmittelabfallpolitik innerhalb der EU-27. Das Institut für Abfallwirtschaft der Universität für Bodenkultur Wien und das Life Science Center der Universität Hohenheim sind zwei von 21 Partnern aus 13 europäischen Ländern, die sich intensiv in diese Forschungsthemen einbringen.

 

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Zuständige Partner: ABF-BOKU, Life Science Center

Future of Waste (FUWA)

Laufzeit: 2012 - 2014

 

Das Projekt wird finanziert durch den European Regional Development Funds (ERDF) und beschäftigt sich mit kommunaler Abfallvermeidung sowie der Optimierung und Planung der Verwertungs- und Behandlungsinfrastruktur in der Grenzregion Österreich mit der Tschechischen Republik. Schwerpunkte liegen auf Re-Use, Lebensmittelabfallvermeidung, Green Events und der Bioabfallsammlung und –verwertung. Das Projekt läuft unter Mitwirkung vom Institut für Abfallwirtschaft der Universität für Bodenkultur Wien von 2012 bis Mitte 2014.

 

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Zuständiger Partner: ABF-BOKU

IQ Freshlabel - Developing novel intelligent labels for chilled and frozen food products and promoting the influence of smart labels and applications on waste reduction, food quality and safety in the

Laufzeit: 08/2010-01/2014


IQ-Freshlabel hatte zum Ziel, intelligente Label zur Einzelproduktkontrolle entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiterzuentwickeln und zu implementieren. Dieses Projekt sowie das Vorgängerprojekt „Freshlabel“ (2005-2008) konnten zeigen, dass durch intelligente Überwachung der Temperatur und der Gas-Atmosphäre die Anzahl der verworfenen Lebensmittel innerhalb verschiedener Wertschöpfungsketten deutlich reduziert werden konnten.

 

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Zuständiger Partner: Cold Chain Management Group

Technology options for feeding 10 billion people

Laufzeit: 2013

 

2013 befasste sich ITAS im Rahmen des Projekts „Technology options for feeding 10 billion people“ für den Ausschuss „Science and Technology Options Assessment“ (STOA) des Europäischen Parlaments mit dem Thema Lebensmittelverluste. Dabei ging es ebenfalls um mögliche Ansätze zur Reduktion der Lebensmittelverluste und die Entwicklung von Handlungsoptionen, jedoch mit stärkerem Fokus auf Europa. Neben persuasiven, regulatorischen, ökonomischen und organisatorischen Maßnahmen wurde auch die Rolle von technischen Optionen zur Vermeidung von verbraucherbedingten Lebensmittelabfällen untersucht. Im Rahmen des Projekts fand eine Zusammenarbeit mit dem Joint Research Centre (JRC) in Ispra und der Universität Bologna statt, die u.a. eine Online-Umfrage zur Entstehung von Lebensmittelabfällen in Haushalten umfasste.

 

Projektbeschreibung

Zuständiger Partner: ITAS

Der Intelligente Container: Vernetzte intelligente Objekte in der Logistik

Laufzeit: 07/2010-06/2013


Im Rahmen des Vorhabens wurden neue Technologien und Ansätze für innovative Logistikprozesse entwickelt. Dabei stand der Transport von gegenüber Umgebungsparametern empfindlichen Lebensmitteln im Vordergrund, um die durch Verderb verursachten Verluste zu reduzieren und dadurch einen Mehrwert für Unternehmen, mehr Sicherheit für Verbraucher und eine Entlastung der Umwelt zu erreichen. Zu den Zielen zählten u. A. die Vermeidung von unnötigen Transporten und Reduzierung der Warenverluste während Nahrungsmitteltransporten.

 

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Zuständiger Partner: Cold Chain Management Group

Kurzstudie Lebensmittelverluste im Rahmen von „ITA Monitoring“

Laufzeit: 2012

 

Im Frühjahr 2012 hat ITAS im Rahmen des Projekts „ITA-Monitoring“ für das BMBF eine Kurzstudie zum Thema Verringerung von Lebensmittelverlusten erstellt. Dabei handelte es sich um eine Überblicksstudie auf Basis vorliegender Untersuchungen über die Entstehung von Lebensmittelverlusten entlang der Wertschöpfungskette, ihre Ursachen, ihre ökologischen und ökonomischen Auswirkungen sowie über Instrumente und Maßnahmen zur Vermeidung und Reduktion von Lebensmittelabfällen. Ziel dieser Studie war es, offene Forschungsfragen aufzuzeigen und Orientierung für künftige Förderinitiativen des BMBF zu geben.

 

Zuständiger Partner: ITAS

Ermittlung der weggeworfenen Lebensmittelmengen und Vorschläge zur Verminderung der Wegwerfrate bei Lebensmitteln in Deutschland

Laufzeit: 2012

 

Die Studie wurde in Kooperation des Institutes für Abfallwirtschaft der Universität für Bodenkultur Wien und des Institutes für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft der Universität Stuttgart im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) durchgeführt. Inhalt war eine Übersicht der vorhandenen Daten zu Lebensmittelabfällen in Deutschland entlang der Wertschöpfungskette (ohne Landwirtschaft), Gründe und Vermeidungsmaßnahmen. Auf der Homepage des BMELV ist eine Langfassung, eine Kurzfassung und ein Faktenblatt zu den Ergebnissen der Studie verfügbar.

 

Zuständiger Partner: ABF-BOKU

Sekundärstudie Lebensmittelabfälle in Österreich

Laufzeit: 2012

 

Ziel des vorliegenden Projektes des Institutes für Abfallwirtschaft der Universität für Bodenkultur Wien war es, eine Erhebung und Gegenüberstellung der bereits für Österreich vorhandenen Untersuchungen zum Thema Lebensmittelabfälle entlang der gesamten Wertschöpfungskette durchzuführen. Die Erkenntnisse aus der Literaturstudie sollten einerseits zur Identifikation von Datenlücken und andererseits zu einer Hochrechnung für bereits abgedeckte Bereiche führen. Die Ergebnisse der Studie bieten eine Grundlage für die Festlegung von zukünftigem Handlungsbedarf.

 

Zuständiger Partner: ABF-BOKU

„Annex H zum Bundes-Abfallwirtschaftsplan 2011 - "Unterlage "Lebensmittel im Abfall" für das Abfallvermeidungsprogramm 2011"

Laufzeit: 2010

 

Das Institut für Abfallwirtschaft der Universität für Bodenkultur Wien erarbeitete ein Vermeidungspaket speziell für Lebensmittelabfälle. Das Ergebnis wurde in den österreichischen Bundes-Abfallwirtschaftsplan 2011 übernommen.

 

Projektbericht

Zuständiger Partner: ABF-BOKU

CHILL-ON - Novel Technologies for a Safe and Transparent Food Supply

Laufzeit: 07/2006-12/2010

 

Das Projekt CHILL-ON hatte zum Ziel, die Qualität, Sicherheit, Transparenz und Nachverfolgbarkeit von Tiefkühl- und Kühlprodukten durch die Entwicklung von kostengünstigen Technologien, Labeln und Ansätzen zur kontinuierlichen Überwachung relevanter Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verbessern. Durch das kontinuierliche Monitoring sollen Schwachstellen aufgedeckt und beseitigt werden, wodurch Food Waste deutlich reduziert werden kann.

 

Projektseite

Zuständiger Partner: Cold Chain Management Group