Neues vom Netzwerk

Studentenarbeit "Abschätzung des Ernteverlustes am Feld am Beispiel der Kartoffel"

In Kooperation der Uni für Bodenkultur Wien (ABF-BOKU), der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, der Uni Bonn (ILR) sowie der FH Münster (iSuN) wurde das Thema „Abschätzung des Ernteverlustes am Feld am Beispiel der Kartoffel“ als Studentenarbeiten vergeben. Das Ziel der Arbeiten umfasste das Abschätzen der Verluste von Kartoffeln am Feld durch eine mengenmäßige Erfassung der bei Ernte unmittelbar am Feld zurückbleibenden Kartoffeln. Langfristiges Ziel der Netzwerkaktivität ist die erhobenen Daten für einen Vergleich zwischen den Regionen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen klimatischen Bedingungen, Bodenstandorten, verwendeten Kartoffelsorten, Wetterbedingungen etc. zu nutzen.

Netzwerktreffen in Wien

Die Teilnehmer des Netzwerktreffens in Wien (Foto: ABF-BOKU)
Die Teilnehmer des Netzwerktreffens in Wien (Foto: ABF-BOKU)

ABF-BOKU richtet 6. Treffen des Deutsch-sprachigen Netzwerks zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen aus.

 

Wien (28. März 2014). In regelmäßigen Treffen stellen die Mitglieder des Netzwerkes ihre aktuellen Forschungsprojekte vor, diskutieren Ergebnisse aus der internationalen Community und bereiten gemeinsame Aktivitäten im Bereich der Vermeidung von Lebensmittelabfällen vor.

 

Beim Treffen am 28. März 2014 in Wien fungierte das ABF-BOKU als Gastgeber und hieß Teilnehmer des Institutes für nachhaltige Ernährung und Ernährungswirtschaft der Fachhochschule Münster, des Institutes für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des Karlsruher Institutes für Technologie, des Institutes für Tierwissenschaften und Präventives Gesundheitsmanagement der Universität Bonn, des Life Science Centers der Universität Hohenheim, des Institutes für Siedlungswasserbau, Wassergüte und Abfallwirtschaft der Universität Stuttgart, der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. und der ETH Zürich herzlich willkommen. Als Gäste waren die Foodsharing Botschafterin Wien und weitere Vertreter von Foodsharing Wien zugegen, die ihre aktuellen und geplanten Aktivitäten vorstellten.

Experten tauschen sich an der FH Münster über Lebensmittelverschwendung aus

Runde von Experten am Tisch
Foto: Experten diskutieren über Möglichkeiten zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. (Foto: FH Münster/iSuN)

Institut für Nachhaltige Ernährung und Ernährungswirtschaft richtet 5. Treffen des Netzwerks essens-wert.net aus

 

Münster (29. Oktober 2013). Das länder-übergreifende deutschsprachige Netzwerk essens-wert.net möchte dazu beitragen, Lebensmittelabfälle zu vermeiden. Für dieses Ziel fördert es den Austausch zwischen den verschiedensten Akteuren in Forschung und Verbraucherschutz aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dem diente auch das 5. Netzwerktreffen, das vom Institut für Nachhaltige Ernährung und Ernährungswirtschaft (iSuN) an der Fachhochschule Münster ausgerichtet wurde – im Fokus stand nun die Schweiz.

Neben aktuellen Forschungsergebnissen, Projekten und Kampagnen zur Wertschätzung von Lebensmitteln und Reduzierung der Lebensmittelverschwendung stand die Plattform foodwaste.ch, eine Informations- und Dialogplattform zum Thema Lebensmittelverluste in der Schweiz, im Mittelpunkt.

Zudem informierte das iSuN über das aktuelle Projekt „Reduktion der Lebensmittelabfälle bei Brot und Backwaren. Entwicklung eines Konzeptes für Handel, Handwerk und Verbraucher“. Ziel des von FH-Professor Dr. Guido Ritter geleiteten Projektes ist die Reduktion der Warenvernichtung bei Brot und Backwaren durch Innovationen an der Schnittstelle Bäcker und Handel sowie Verbraucher.

Weitere Punkte auf der Tagesordnung waren ein interdisziplinäres studentisches Projekt zur Abschätzung der Ernteverluste am Beispiel der Kartoffel sowie die Präsentation der preisgekrönten Arbeiten aus dem diesjährigen Semesterwettbewerb der ecosign/Akademie für Gestaltung zum Thema „Verzehrte Welt“. Zudem standen weitere gemeinsame Projekte und Kooperationsmöglichkeiten wie etwa eine für November 2014 geplante Tagung zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen auf der Agenda.